Standort des Windtelefons
Die Bedienungsanleitung eines Windtelefons: „Schließen Sie die Augen und hören Sie zu. Wenn Sie den Klang des Windes, der Wellen und der Vögel hören, dann sagen Sie, woran sie denken.“
Windtelefone dienen als Rückzugsorte für die Trauer, doch sie müssen nicht zwangsläufig an Friedhöfe gebunden sein. Viele Standorte weltweit nutzen die heilende Kraft der Natur, um einen Raum der Stille und Reflexion abseits klassischer Grabstätten zu schaffen.
Abseits von Friedhöfen finden sich Windtelefone oft an Orten, die Ruhe ausstrahlen und Weitblick ermöglichen:
Das weltweite Original in Ōtsuchi (Japan) steht im privaten Garten des Initiators Itaru Sasaki auf einem Hügel mit Blick auf den Ozean. Auch in den USA gibt es zahlreiche Stationen auf Privatgrundstücken oder in Gemeinschaftsgärten.
Viele Standorte für Windtelefone sind bewusst in die Landschaft integriert, oder an Gewässern, da Wasser oft sehr beruhigend wirken kann.
Während drei von fünf Windtelefonen in Deutschland auf Friedhöfen aufgestellt sind, ist die Platzierung im öffentlichen Raum international vielfältiger. Sie finden sich an öffentlichen Plätzen oder an Kulturzentren. Es gibt darüber hinaus auch mobile Versionen, die temporär an verschiedenen Orten aufgestellt werden können.
Der Standort des Paderborner Windtelefons befindet sich bewusst auf einem Grabfeld der Vincentinerinnen auf dem Friedhof – Auf dem Dören, Im Dörener Feld 12, 33102 Paderborn. Der Standort ist durch die Kooperation mit der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vincenz von Paul entstanden. Ferner fungieren die St. Vincenz Kliniken Paderborn ebenfalls als Förderer und Kooperationspartner.
Der Friedhof Auf dem Dören ist mit öffentlichen Verkehrsmittel (Linie 7) erreichbar. Falls Sie bei einem Besuch des Windtelefons begleitet werden möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.